Ein Dach, das man nicht vergisst
Jürg Scheifele hat das grosse Volumen in mehrere Baukörper aufgeteilt, die dem Gelände folgen. Darüber liegt ein Dach mit Ziegelflächen, Lukarnen und Erkern. Von jeder Seite sieht das Haus wieder etwas anders aus.
Sichtbares Holz, Fensterläden und geschützte Sitzplätze geben der Villa ihren Landhaus-Charakter. Laut Eigentümerschaft ist sie mit Zweischalenmauerwerk und innenliegender Dämmung gebaut.
Ankommen und durchatmen
Von der Strasse her gibt sich das Haus zurückhaltend. Der Eingang liegt etwas abseits von Garten und Wohnräumen, so bleibt das Private privat.
Im hellen Entrée mit Erkerfenster beginnt die Treppe, die alle Ebenen verbindet. Der geschmiedete Handlauf endet in einer schön geschwungenen Volute. Eines von vielen liebevollen Details im Haus.
Platz für Arbeit und Ideen
Zwei hohe Räume hinter einem Rundbogen mit geschnitzten Holzsäulen. Mit eigenem Eingang, eigener Toilette und direktem Weg in den Garten eignen sie sich als Büro, Atelier, Praxis oder Gästebereich. Nah am Wohnen und trotzdem für sich.
Ob eine gewerbliche Nutzung möglich ist, hängt von den geltenden Vorschriften ab und wird im Einzelfall geprüft.
Wohnen mit Blick auf den See
Der Wohnraum öffnet sich mit mehreren Fenstern zum See. Mittendrin ein Cheminée mit Steineinfassung, perfekt für gemütliche Abende.
Im Erker mit Sprossenfenstern sitzt man wie über den Dächern von Wädenswil. Der Essbereich ist mit einer Glaswand abgetrennt: offen und trotzdem ein eigener Raum.
Eine Küche mit Charakter
Massivholzfronten, dunkle Steinabdeckungen und Einbaugeräte. Das Herzstück ist aber ein antiker Holzherd, der heute noch funktioniert.
Ein Stück Wohnkultur, das man nicht einfach kaufen kann.
Essbereich, Wintergarten und Pergola sind nur ein paar Schritte entfernt.
Hier wohnt der Sommer
Unter dem Holzdach der Pergola knistert das Feuer im Kamin, im Ofen backt die Pizza, und vom Tisch aus schaut man über den Garten.
Die Küche ist gleich nebenan. So wird die Pergola von Frühling bis Herbst zum zweiten Esszimmer.